• Themen: Geschichte, Landnutzung, Kultur, Gesellschaft
  • Aktivitäten: fotografieren, bewerten, diskutieren, schreiben, experimentieren, auswerten, basteln, sammeln, sonstiges
  • Teilnahme: Teilnahme offen
  • Ort: Schweiz
  • Institution: Hochschule der Künste Bern
  • Projektleitung: Nina Mekacher
  • Adresse: Fellerstrasse 11, 3027 Bern
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Gemeinsam Baukultur erforschen und die Zukunft bestehender Orte gestalten! Die Teilnehmenden tragen insbesondere zur Forschung im Bereich Baukultur bei. Das Projekt setzt sich damit auseinander, wie bestehende Gebäude, Orte und Landschaften ressourcenschonend weiterentwickelt werden können und welche Werte dabei wichtig sind.

 

Um was geht es in dem Projekt konkret?

Das Projekt untersucht, wie Baukultur gemeinsam mit der Bevölkerung bewertet und weiterentwickelt werden kann. Wir erforschen, welche sozialen, kulturellen und emotionalen Werte Menschen ihrer gebauten Umwelt zuschreiben und wie diese in nachhaltige Transformationsprozesse einfliessen können. Dafür verbinden wir die Methode der «Cultural Probes» aus der partizipativen Designforschung mit Erkenntnissen aus der Architektur und Denkmalpflege.

 

Wie können Bürger:innen mitforschen?

Mitforschen können Bewohner:innen aus den untersuchten Regionen. Sie sind die Expert:innen ihres Alltags. Aktuell liegt der Fokus auf dem Kanton Fribourg. Weitere Fallstudien sind in Planung. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Teilnehmenden arbeiten mit einfachen kreativen Werkzeugen wie Fotos, Zeichnungen, Karten oder kurzen Beobachtungsaufgaben. Alle notwendigen Materialien werden zur Verfügung gestellt. Workshops und Anleitungen begleiten den Prozess. Der zeitliche Aufwand umfasst einzelne Treffen sowie kleinere Aufgaben im Alltag.

 

Was passiert mit den Ergebnissen?

Die Teilnehmenden dokumentieren Beobachtungen in Form von Fotos, Zeichnungen, Notizen und anderen gesammelten Materialien. Diese Daten werden gemeinsam in Workshops ausgewertet und diskutiert. Die Teilnehmenden erhalten Einblick in den Forschungsprozess und Feedback zu den Ergebnissen. Die Erkenntnisse fliessen direkt in neue Bewertungsmethoden und Werkzeuge für Planung, Denkmalpflege und partizipative Baukulturprozesse ein. Damit leistet die Forschung konkret einen Beitrag zum Aktionsplan Baukultur des Bundesamt für Kultur sowie zu einem nachhaltigen Umgang mit dem gebauten Bestand. Ebenso fliessen die Erkenntnisse aber auch in die Denkmalpflege und in die partizipative Designforschung zurück.