Gestalte die muskuloskelettale Gesundheitsforschung von Morgen!
Um was geht es in dem Projekt konkret?
Muskuloskelettale Beschwerden wie Rückenschmerzen, Arthrose oder rheumatische Erkrankungen gehören in der Schweiz zu den häufigsten Ursachen für Schmerzen und Alltagseinschränkungen. In diesem Projekt bestimmen Betroffene selbst, welche Forschungsfragen Priorität haben sollen. Dazu wird ein vielfältiges «Citizen Science Board» von rund 30 Personen zusammengestellt, das in mehreren Workshops Erfahrungen austauscht und gemeinsam die wichtigsten Themen festlegt. Diese Prioritäten werden zusätzlich durch eine landesweite Online-Umfrage bestätigt. Unser Ziel ist es dadurch, die künftige Forschung nach den Bedürfnissen der Betroffenen auszurichten.
Wie können Bürger:innen mitforschen?
In einer ersten Phase haben Betroffene in einem Workshop Themen identifiziert, die sie für zukünftige Forschung als wichtig erachten. In der aktuellen Umfrage möchten wir nun herausfinden, welche dieser Themen einer breiteren Bevölkerung in der Schweiz am wichtigsten sind. Die Umfrage richtet sich an Personen, die Beschwerden an Muskeln, Sehnen, Gelenken oder Knochen haben oder hatten (z. B. Rücken- oder Nackenschmerzen, Arthrose, Rheuma, Osteoporose) und eine medizinische oder therapeutische Abklärung in Betracht gezogen haben – unabhängig davon, ob diese letztlich stattgefunden hat.
Dieser Link führt zur Umfrage. Sie dauert ungefähr 10–15 Minuten und ist verfügbar auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch.
Was passiert mit den Ergebnissen?
Das Projekt unterstützt die patientenzentrierte Gesundheitsforschung und die Umsetzung der Nationalen Strategie zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (NCD-Strategie), indem wir die Perspektive der Betroffenen einbeziehen. Die Forschungsprioritäten werden von den Teilnehmenden in drei partizipativen Workshops erarbeitet. Alle Beteiligten werden kontinuierlich über den Fortschritt informiert und erhalten abschliessend eine Zusammenfassung der finalen Ergebnisse. Diese fliessen in die Planung zukünftiger Forschungsprojekte ein.